Blogparade || Inga

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Heute ist Sonntag und es geht weiter mit unserer Blogparade.
Dieses Mal stand mir Inga Rede und Antwort.
Sie ist Mitgründerin eines Babyplanners und erzählt uns heute ihre Zwillingsgeschichte.

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Hallo erstmal , vielleicht möchtest du uns zuerst etwas über dich erzählen. Wer bist du und woher kommst du ?

Hallo und toll, dass es endlich mal eine Zwillingsblogparade gibt! Ich bin Inga, 38 Jahre alt und glückliche Mama von Pauline und Jenna, die mittlerweile 4 Jahre alt sind. Ich arbeite und lebe in Berlin, die Hauptstadt der Zwillinge und Drillinge mit 703 Zwillings-/Drillingsgeburten in 2014. In Pankow, dem Bezirk wo ich lebe, sieht man sehr viele Zwillingswagen und es kann schon einmal vorkommen, dass wie bei meinem Mann drei Zwillingswagen hintereinander an der Kasse stehen ;-). Seit die Zwillinge da sind, mache ich daher auch hier im Kiez einen Zwillingstreff und biete nebenher auch Zwillingsberatung und vor allem Stillberatung für Zwillingsmamas an. Es macht großen Spaß sich zu treffen und auszutauschen und mal zu linsen, wie die anderen Zwillingsfamilien bestimmte Dinge so angehen. Also, wenn Ihr Zwillinge bekommt, dann auf nach Pankow!

Bist du verheiratet ,in wilder Ehe oder alleinerziehend ?

Ich bin seit 5 Jahren verheiratet und bewundere alle alleinerziehenden Mamas, die Zwillinge haben.

Wie alt warst du,als du Mama von Zwillingen wurdest ?

Ich war 35 Jahre alt, aber wahrscheinlich nicht ruhiger und erfahrener als eine Mama, die früh Kinder bekommt 😉 .

Wie alt sind deine Zwillinge jetzt ?

Im November sind sie 4 Jahre alt geworden.

Würdest du ihre Beziehung als „anders“ beschreiben ? Intensiver als bei normalen Geschwistern?

Ich habe den direkten Vergleich nicht. Aber meine beiden lieben und streiten sich abgöttisch und wenn mal nur eine in der Kita ist, ist die Andere ein kleines, leises Mauerblümchen, was sich sofort ändert, wenn die Andere wieder zu Hause ist. Ich empfinde ihre Beziehung als sehr intensiv, kein Wunder sie teilen ja fast alles vom ersten Moment an.

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Kommen Zwillinge oft bei euch vor,oder habt ihr etwas „nachgeholfen“ ?

Ich habe einmal Hormontabletten genommen und schwubs, waren es zwei.

Was war dein erster Gedanke als das doppelte Glück verkündet wurde ?

Unglaubliche Freude…ganz wie Dein Motto “ Wenn das Glück Dich doppelt trifft“, aber auch sofortiges Umschmeißen aller Pläne, die man so für ein Baby hatte.

Wie hat deine Familie reagiert ?

Sie haben sich alle sehr gefreut und waren ganz gespannt, wie das mit Zweien alles läuft.

Hattest du viele Ängste oder warst du eher entspannt ?

Ich war die ersten Monate sehr entspannt, bis zu dem Zeitpunkt, wo ich Blutungen bekam bzw. zwei Monate später viel zu früh einen verkürzten Gebärmutterhals hatte und ab dort 10 Wochen im Krankenhaus lag. Ab dem Zeitpunkt im Krankenhaus, war ich nur noch positiv eingestellt obwohl von heftigem Husten, Cerclage und Blasensprung alles dabei war, aber irgendwie wollte ich einfach das diese Kinder gesund zur Welt kommen und alle positive Energie die ich hatte, auf ihrem Weg mitgeben. Und so sind sie dann glücklicherweise auch gesund zur Welt gekommen, wenn auch viel zu früh.

Hattest du eine schwere Schwangerschaft oder war es komplikationslos?
In welcher Woche hast du entbunden und wie ?

Die Beiden wurden in der SSW 28.0 per Kaiserschnitt geholt, da sich bei dem Zwilling mit Blasensprung (es sind also zweieiige) das Fruchtwasser verfärbt hatte und die Infektionsgefahr stieg…zudem hatte ich den ganzen Tag schon sehr starke und regelmäßige Wehen.

Ist deine/eure Familienplanung abgeschlossen oder hättet ihr gerne mehr Kinder,vielleicht sogar nochmal Zwillinge ?

Ich liebe meine Kinder, aber zwei sind wirklich genug…auch wenn mein Mann noch gerne einen Sohn gehabt hätte. Ich hoffe ich konnte ihm diese Idee in den letzten Jahren austreiben 😉

Last but not least : Inwieweit hat dich diese ja doch außergewöhnliche Erfahrung als Mensch verändert,würdest du etwas anders machen oder bereust Dinge?

Es hat mein Weltbild doch sehr geändert, die Prioritäten vollkommen verschoben. Ich war erschrocken darüber, wie ignorant manche Menschen waren, aber auch sehr erstaunt wie viel Liebe, Mitgefühl und Unterstützung andere (von denen man es nicht unbedingt erwartet hätte) gegeben haben. Vor allem habe ich gelernt, dass das Privatleben oberste Priorität hat, kein Job der Welt ist es wert, nicht auf seinen Körper in der Schwangerschaft zu hören.
Ich habe wie alle Eltern unglaublich viel in den letzten Jahren gelernt und erlebt, bin an Grenzen gestoßen, habe unglaubliche Liebe, aber auch Ängste erfahren. Ich glaube diese Intensität habe ich vollkommen unterschätzt und bin sehr dankbar für diese Erfahrung.
Im Nachgang würde ich mich auf jeden Fall früher über Frühchen informieren bzw. eine Neonatologie besuchen, um darauf vorbereitet zu sein. Zudem hätte ich mir auf jeden Fall eine Stillberaterin holen sollen, dann wäre dieses Thema nicht so arztgeleitet gewesen und einige Dinge wären vielleicht einfacher verlaufen bzw. hätte ich jemanden um Rat fragen können. Aber ganz ehrlich, ich wusste einfach nicht, dass es welche gibt.
Was ich immer noch nicht so richtig gelernt habe, ist mir Unterstützung zu holen. Da bereue ich manchmal schon, dass ich es gerade als die Beiden noch kleiner waren, viel zu wenig eingefordert habe. Zum Glück habe ich einen tollen Mann, der genauso viel Zeit und Liebe, wie ich investiert. Ein Glücksfall.

Danke, liebe Inga,für diesen liebevollen und ausführlichen Text.
Wenn ihr euch für Inga’s Arbeit interessiert,hier der Link.
Maternita.

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Blogparade || Peggy

Heute steht mir Peggy Rede und Antwort.

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Hallo erstmal , vielleicht möchtest du uns zuerst etwas über dich erzählen. Wer bist du und woher kommst du ?

Mein Name ist Peggy Jakob ich bin 31 Jahre alt und wohne in Völkershausen.Beruflich arbeite ich in Teilzeit bei der Bundespolizei. 

Bist du verheiratet ,in wilder Ehe oder alleinerziehend ?

Ich bin seit dem Sommer 2008 mit  meinem jetzigen Man Christian zusammen. Seit dem 22.09.2012 sind wir verheiratet. 

Wie alt warst du,als du Mama von Zwillingen wurdest ?

Zur Geburt der Zwillinge war ich 29 Jahre alt.

Wie alt sind deine Zwillinge jetzt ?

Meine Zwillinge werden am 24. Januar 2 Jahre alt.Und überraschen uns jeden Tag aufs neue. 

Würdest du ihre Beziehung als „anders“ beschreiben ? Intensiver als bei normalen Geschwistern?

Ich kann zwar nicht direkt vergleichen, wie normale Geschwister zueinander sind, aber ich finde schon, dass die beiden eine besondere Bindung zueinander haben. Zwar streiten sie sich auch, aber sie vertragen sich auch ganz schnell wieder. Und wenn einer z.B von Nachbarn etwas bekommt , dann sagt der jenige der es bekommt, dass der andere auch etwas bekommen soll.

Wenn beide im Kindergarten sind dann spielen sie dort zwar auch für sich aber nach Aussagen der Erzieherin suchen Sie sich dann auch immer mal wieder und drücken sich. Sie können eben doch nicht ohne den anderen. 

Kommen Zwillinge oft bei euch vor,oder habt ihr etwas „nachgeholfen“ ?

In unseren beiden Familien sind bisher noch keine Zwillinge vorgekommen. Wir haben aber auch nicht „nachgeholfen“. 

Im Jahr der Hochzeit bin ich auch schon schwanger gewesen aber unser kleiner Krümel wollte nicht bei uns bleiben und ist in der 8 SSW angangen. Natürlich haben wir uns gefragt warum das ausgerechnet uns passieren muss aber dafür haben wir ein Jahr später dann gleich ein Doppelpack bekommen. Es war einfach Schicksal. Wir sagen immer beim ersten Mal wären es keine Zwillinge geworden.

Was war dein erster Gedanke als das doppelte Glück verkündet wurde ?

Ganz ehrlich, wir waren beide geschockt, denn nach dem positiven Schwangercshaftstest, haben wir zwar mit einem Kind gerechnet, aber dass es dann ein Doppelpack gibt, das hat uns im ersten Moment echt geschockt. 

Aber ich habe micht schon in der Praxis meiner Frauenärztin mit dem Gedanken angefreundet dass wir Zwillinge bekommen. Die Freude ist dann von Minute zu Minute immer größer geworden. Uns jetzt kann ich mir ein Leben ohne die beiden Jungs  nicht mehr vorstellen.

Wie hat deine Familie reagiert ?

Alle aus unseren Familien haben sich gefreut, dass es Nachwuchs gibt. Als sie gehört haben, dasss es Zwillinge werden, haben sie alle gesagt die bekommen wir/ihr schon groß.

Hattest du viele Ängste oder warst du eher entspannt ?

Zu Beginn hatte ich schon Angst, dass wir das alle nicht schaffen, aber dann habe ich mir gesagt, warum sollen wir es nicht schaffen, schließlich haben es schon soviele andere Familien geschafft mit Zwillingen.

Hattest du eine schwere Schwangerschaft oder war es komplikationslos?

Meine Schwangerschaft war absolut problemlos. Ich habe nur im Dezember Wassereinlagerungen gehabt, weshalb ich für 2 Tage im Krankenhaus bleiben musste.

In welcher Woche hast du entbunden und wie ?

Ich habe in der 40. Schwangerschaftswoche bei 39+2 per Kaiserschnitt entbunden. 

Ist deine/eure Familienplanung abgeschlossen oder hättet ihr gerne mehr Kinder,vielleicht sogar nochmal Zwillinge?

Eigentlich ist unsere Kinderplanung angeschlossen.Aber sag niemals nie. Kinder sind einfach was wunderbares und ein Geschenk.

Last but not least : Inwieweit hat dich diese ja doch außergewöhnliche Erfahrung als Mensch verändert,würdest du etwas anders machen oder bereust Dinge?

Mich hat die Geburt der Zwillinge insofern verändert, dass ich meine Bedürfnisse jetzt hinten anstelle und lieber erstmal die Kinder mit allem versorge, also Klamotten und so.

Also ich würde Stand heute , alles so machen, wie ich es bisher gemacht habe, außer vielleicht, dass ich auch mal etwas öfter an mich denke als immer nur an die Kinder und mir mal eine kleine Auszeit nehme und die Kinder vielleicht mal bei Oma und Opa lasse.

Weiterhin hat mich die Geburt der Zwillinge insofern verändert das ich manchmal selber erstaunt bin was mein Körper doch alles leisten kann und was man alle gleichzeitig erledigen kann.

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Blogparade || Vivienne

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Und weiter geht’s mit der Blogparade.
Heute mit Vivienne , die über ihre Schwangerschaft mit Ronja Isabel und Robyn Amelié berichtet  und wie ihre  natürliche Geburt ablief.
Viel Spaß!

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Copyright Vivienne Korytko

Hallo  erstmal,  vielleicht  möchtest  du  uns  zuerst  etwas  über  dich  erzählen.  Wer  bist du  und  woher  kommst  du  ?

Hallo,  ich  bin  Vivienne  und  27  Jahre  alt. 2010  bin  ich  von  Erfurt  nach  Berlin  gezogen,  um  hier  meine  Ausbildung  zu  genießen. Als  examinierte  Altenpflegerin  im  Dreischichtsystem  ist  das  Organisieren  der  Work-FamilyBalance  enorm  herausfordernd.

Wie alt warst du bei der Geburt deiner Zwillinge?

Ich  bin  zwei  Wochen  vor  der  Geburt  meiner  Töchter  25  geworden.

Wie  alt  sind  deine  Zwillinge  jetzt?

Die  beiden  sind  jetzt  2  Jahre  und  zwei  Monate  alt.

Würdest du ihre Beziehung anders beschreiben als die normaler Geschwister ?

Ja.  Auf  jeden  Fall  ist  die  Beziehung  enger  und  intensiver.  Sie  suchen  und  brauchen  sich gegenseitig,  auch  wenn  sie  zweieiige  Zwillinge  sind.  Ich  selbst  habe  mit  meinen Geschwistern  auch  eine  enge  Beziehung  gehabt,  aber  nicht  so  stark,  wie  die  beiden  das jetzt  schon  leben.

Kommen Zwillinge  oft  bei  euch  vor,  oder  habt  ihr  etwas  „nachgeholfen“?

In  meiner  Familie  sind  wir  die  ersten.  Die  Familie  meines  Mannes  hat  die  eine  oder  andere Zwillingsgeburt  erleben  dürfen,  aber  auch  nicht  signifikant  häufig. Wir  vermuten,  auf  Grund  einer  Fehlgeburt  drei  Wochen  vor  Zeugung  der  beiden Prinzessinnen,  einen  doppelten  Eisprung  als  Auslöser.

Was war dein erster Gedanke,als das doppelte Glück verkündet wurde?

Ach.  Du.  Scheiße. Dazu  sah  ich  meinen  Mann,  der  kreidebleich  im  Arztzimmer  stand  und  ich  hoffte,  dass  ihm die  Beine  nicht  wegknicken. Durch  die  Fehlgeburt  habe  ich  nicht  vermutet,  so  schnell  wieder  schwanger  zu  werden  und bin  erst  in  der  15.  SSW  zum  FA,  der  die  Schwangerschaft  bestätigte.  Bis  zur  23.  SSW hieß  es  auch,  dass  es  nur  eins  sei.  Da  hat  sich  die  Nummer  Zwei  gut  versteckt. Entsprechend  groß  die  Überraschung,  bzw.  der  Schock.

Wie  hat  deine  Familie  reagiert?

Vater  und  Geschwister  freuten  sich  total,  meine  Mutter  war  erst  besorgt  um  ihre  Tochter, dies  schwenkte  später  jedoch  auch  in  Freude  um.  Die  Familie  meines  Mannes  freute  sich auf  Anhieb  sehr.  Meine  Schwägerin  war  ganz  stolz,  mit  sechs  Jahren  „Kindertante“  zu werden.

Hattest  du  viele  Ängste  oder  warst  du  eher  entspannt?

Ich  hatte  Angst  um  mein  Examen.  Komplikationen  oder  ein  Beschäftigungsverbot  hätten sehr  mit  den  finalen  Prüfungen  kollidieren  können. Ansonsten  habe  ich  sie  sehr  genossen.  In  der  32.  SSW  war  ich  für  eine  Woche  in  der Klinik  durch  vorzeitige  Wehen.  Mit  Wehenhemmer  und  Lungenreife  war  das  nicht  gerade angenehm.  Dazu  wurde  mir  ein  Vortrag  nach  dem  anderen  über  Gestationsdiabetis gehalten.  Aber  Kortison  (die  Lungenreifespritze)  lässt  den  BZ  etwas  steigen.  Was  ich  mit meinem  frischen  Examen  den  alten  Schwestern  erstmal  wieder  ins  Gedächtnis  rufen musste.  😉

Hattest  du  eine  schwere  Schwangerschaft  oder  war  es  komplikationslos?

Bis  auf  die  1  Woche  KH . war  meine  Schwangerschaft  ziemlich  entspannt.  Hatte  zum Schluss  ziemliche  Rückenschmerzen  und  wenn  ich  lag  hab  ich  gemerkt  wie  mir  das Wasser  in  die  Hand  schoss,  aber  das  fand  ich  nicht  so  wild.

In  welcher  Woche  hast  du  entbunden  und  wie  ?

Die  Mädels  wollten  bei  36+3  SSW  endgültig  raus,  was  sie  auch  durften.  Ich  hab  im friedrichshainer  Klinikum  entbunden  und  zwar  auf  dem  normalen  Weg.  Letztlich  sind  zwar beide  mit  der  Glocke  gekommen  (war  das  erste  Mal  für  die  Assistenzärztin,  weshalb  ich bei  Robyn  dann  schön  gerissen  bin,  Ronja  wurde  vom  Chefarzt  persönlich  geholt),  weil  die PDA  und  der  Wehentropf  (nie  wieder  Wehentropf!)  einen  Geburtsstillstand  herbei  führten. Das  war  mir  am  Ende  ziemlich  egal,  ich  war  froh  es  irgendwann  geschafft  zu  haben  und das  es  den  Mädels  gut  ging.  Robyn  war  2990g  schwer  und  50cm  groß  und  Ronja  2780g auf  49cm,  waren  gleich  fit  und  durften  mit  zu  mir  🙂

Ist  deine/eure  Familienplanung  abgeschlossen  oder  hättet  ihr  gerne  mehr  Kinder, vielleicht  sogar  nochmal  Zwillinge  ?

Einen  Versuch  starten  wir  noch,  mit  der  Hoffnung,  dass  vielleicht  noch  ein  Junge  kommt. Aber  ein  Mädchen  ist  auch  gern  gesehen  😉  Hauptsache  es  wird  nur  eins  😉  !!

Last  but  not  least:  Inwieweit  hat  dich  diese  ja  doch  außergewöhnliche  Erfahrung  als Mensch  verändert,  würdest  du  etwas  anders  machen  oder  bereust  Dinge?

Ich  bereue  manchmal  meine  Inkonsequenz,  dass  es  mit  dem  Stillen  nicht  so  geklappt  hat wie  ich  mir  das  gewünscht  habe  und  die  Geburt  hätte  an  der  ein  oder  anderen  Stelle besser  sein  können.  Den  Rest  würde  ich  wieder  so  machen.  Denn  anders  könnt  ich  es  mir nicht  vorstellen  ……es  geht  nur  noch  mit  den  Chaos-Mädels. Verändert  hat  es  mich  in  der  Hinsicht,  dass  ich  in  gewissen  Dingen  gelassener  reagiere und  ich  bemerkt  habe  wie  sensibel  ich  auf  kleinste  Symptome  achte  die  auch  nur  das geringste  mit  Diabetes  zu  tun  haben  (da  mein  Bruder  und  meine  Schwiegermutter  beide den  Typ  1  Diabetes  haben).

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Copyright Vivienne Korytko

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Blogparade || Sabrina.

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Heute erzählt uns Sabrina ihre ganz persönliche Zwillingsgeschichte.

Hallo erstmal , vielleicht möchtest du uns zuerst etwas über dich erzählen. Wer bist du und woher kommst du ?

Mein Name ist Sabrina und ich werde bald 33 Jahre alt.
Ich lebe in Groß Zimmern, ein Ort in Hessen in der Nähe von Darmstadt

Bist du verheiratet ,in wilder Ehe oder alleinerziehend ?

Ich bin seit dem 23.09.2013 mit dem Papa der Zwillinge verheiratet .

Wie alt warst du,als du Mama von Zwillingen wurdest ?

Da war ich 30 Jahre jung :)..

Wie alt sind deine Zwillinge jetzt ?

Meine Mädchen werden am 26.04 2016 3 Jahre alt .

Würdest du ihre Beziehung als „anders“ beschreiben ? Intensiver als bei normalen Geschwistern?

Ich denke schon das die Beziehung / Bindung intensiver ist als zu normalen Geschwisterkindern .

Kommen Zwillinge oft bei euch vor,oder habt ihr etwas „nachgeholfen“ ?

Nachgeholfen haben wir nicht. Ich habe die Pille abgesetzt
Und wir hatten einfach Spaß. Im zweiten Zyklus habe ich dann positiv
getestet
Meine Oma, väterlicher Seite, hat Zwillinge (zweieiig) und meine
Uroma, mütterlicher Seite, hat ebenfalls Zwillinge (eineiig) .

Was war dein erster Gedanke als das doppelte Glück verkündet wurde ?

Ehrlich gesagt, Ich war total geschockt und habe erstmal geweint
Als ich die Neuigkeit verdaut hatte, habe ich mich einfach nur noch gefreut .

Wie hat deine Familie reagiert ?

Meine Familie fand es von Anfang an toll und hat mich unterstützt .

Hattest du eine schwere Schwangerschaft oder war es komplikationslos?

Meine Schwangerschaft verlief,  bis auf kleinere Beschwerden, recht gut
bis zur 28ssw. Da wurde dann ein Blasenriss festgestellt und ich musste
ins Krankenhaus. Dort hatte ich dann das volle Programm:
Lungenreifespritze, Tokolyse und unendlich viel Angst um die zwei.

In welcher Woche hast du entbunden und wie ?

Entbunden habe ich dann bei 33+1 nach endgültigem Blasensprung
per Notkaiserschnitt. Laura Leni kam mit 1470  Gramm
und Leonie Finja mit 1480 Gramm zur Welt. Nach
7 Wochen Neonatologie und Kinderstation durften Sie endlich
Nach Hause.

Ist deine/eure Familienplanung abgeschlossen oder hättet ihr gerne mehr Kinder,vielleicht sogar nochmal Zwillinge ?

Unsere Familienplanung ist komplett abgeschlossen .

Last but not least : Inwieweit hat dich diese ja doch außergewöhnliche Erfahrung als Mensch verändert,würdest du etwas anders machen oder bereust Dinge?

Es hat mich komplett verändert! Diese zwei kleinen Menschlein
Sind mein ganzer Lebensinhalt und ich bin Mama
aus vollem Herzen. Nichts möchte ich mehr missen .

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Copyright Sabrina Zeissler

Das ist doch mal ein tolles Abschlusswort! Danke Sabrina !

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