Blogparade || Vivienne

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Und weiter geht’s mit der Blogparade.
Heute mit Vivienne , die über ihre Schwangerschaft mit Ronja Isabel und Robyn Amelié berichtet  und wie ihre  natürliche Geburt ablief.
Viel Spaß!

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Copyright Vivienne Korytko

Hallo  erstmal,  vielleicht  möchtest  du  uns  zuerst  etwas  über  dich  erzählen.  Wer  bist du  und  woher  kommst  du  ?

Hallo,  ich  bin  Vivienne  und  27  Jahre  alt. 2010  bin  ich  von  Erfurt  nach  Berlin  gezogen,  um  hier  meine  Ausbildung  zu  genießen. Als  examinierte  Altenpflegerin  im  Dreischichtsystem  ist  das  Organisieren  der  Work-FamilyBalance  enorm  herausfordernd.

Wie alt warst du bei der Geburt deiner Zwillinge?

Ich  bin  zwei  Wochen  vor  der  Geburt  meiner  Töchter  25  geworden.

Wie  alt  sind  deine  Zwillinge  jetzt?

Die  beiden  sind  jetzt  2  Jahre  und  zwei  Monate  alt.

Würdest du ihre Beziehung anders beschreiben als die normaler Geschwister ?

Ja.  Auf  jeden  Fall  ist  die  Beziehung  enger  und  intensiver.  Sie  suchen  und  brauchen  sich gegenseitig,  auch  wenn  sie  zweieiige  Zwillinge  sind.  Ich  selbst  habe  mit  meinen Geschwistern  auch  eine  enge  Beziehung  gehabt,  aber  nicht  so  stark,  wie  die  beiden  das jetzt  schon  leben.

Kommen Zwillinge  oft  bei  euch  vor,  oder  habt  ihr  etwas  „nachgeholfen“?

In  meiner  Familie  sind  wir  die  ersten.  Die  Familie  meines  Mannes  hat  die  eine  oder  andere Zwillingsgeburt  erleben  dürfen,  aber  auch  nicht  signifikant  häufig. Wir  vermuten,  auf  Grund  einer  Fehlgeburt  drei  Wochen  vor  Zeugung  der  beiden Prinzessinnen,  einen  doppelten  Eisprung  als  Auslöser.

Was war dein erster Gedanke,als das doppelte Glück verkündet wurde?

Ach.  Du.  Scheiße. Dazu  sah  ich  meinen  Mann,  der  kreidebleich  im  Arztzimmer  stand  und  ich  hoffte,  dass  ihm die  Beine  nicht  wegknicken. Durch  die  Fehlgeburt  habe  ich  nicht  vermutet,  so  schnell  wieder  schwanger  zu  werden  und bin  erst  in  der  15.  SSW  zum  FA,  der  die  Schwangerschaft  bestätigte.  Bis  zur  23.  SSW hieß  es  auch,  dass  es  nur  eins  sei.  Da  hat  sich  die  Nummer  Zwei  gut  versteckt. Entsprechend  groß  die  Überraschung,  bzw.  der  Schock.

Wie  hat  deine  Familie  reagiert?

Vater  und  Geschwister  freuten  sich  total,  meine  Mutter  war  erst  besorgt  um  ihre  Tochter, dies  schwenkte  später  jedoch  auch  in  Freude  um.  Die  Familie  meines  Mannes  freute  sich auf  Anhieb  sehr.  Meine  Schwägerin  war  ganz  stolz,  mit  sechs  Jahren  „Kindertante“  zu werden.

Hattest  du  viele  Ängste  oder  warst  du  eher  entspannt?

Ich  hatte  Angst  um  mein  Examen.  Komplikationen  oder  ein  Beschäftigungsverbot  hätten sehr  mit  den  finalen  Prüfungen  kollidieren  können. Ansonsten  habe  ich  sie  sehr  genossen.  In  der  32.  SSW  war  ich  für  eine  Woche  in  der Klinik  durch  vorzeitige  Wehen.  Mit  Wehenhemmer  und  Lungenreife  war  das  nicht  gerade angenehm.  Dazu  wurde  mir  ein  Vortrag  nach  dem  anderen  über  Gestationsdiabetis gehalten.  Aber  Kortison  (die  Lungenreifespritze)  lässt  den  BZ  etwas  steigen.  Was  ich  mit meinem  frischen  Examen  den  alten  Schwestern  erstmal  wieder  ins  Gedächtnis  rufen musste.  😉

Hattest  du  eine  schwere  Schwangerschaft  oder  war  es  komplikationslos?

Bis  auf  die  1  Woche  KH . war  meine  Schwangerschaft  ziemlich  entspannt.  Hatte  zum Schluss  ziemliche  Rückenschmerzen  und  wenn  ich  lag  hab  ich  gemerkt  wie  mir  das Wasser  in  die  Hand  schoss,  aber  das  fand  ich  nicht  so  wild.

In  welcher  Woche  hast  du  entbunden  und  wie  ?

Die  Mädels  wollten  bei  36+3  SSW  endgültig  raus,  was  sie  auch  durften.  Ich  hab  im friedrichshainer  Klinikum  entbunden  und  zwar  auf  dem  normalen  Weg.  Letztlich  sind  zwar beide  mit  der  Glocke  gekommen  (war  das  erste  Mal  für  die  Assistenzärztin,  weshalb  ich bei  Robyn  dann  schön  gerissen  bin,  Ronja  wurde  vom  Chefarzt  persönlich  geholt),  weil  die PDA  und  der  Wehentropf  (nie  wieder  Wehentropf!)  einen  Geburtsstillstand  herbei  führten. Das  war  mir  am  Ende  ziemlich  egal,  ich  war  froh  es  irgendwann  geschafft  zu  haben  und das  es  den  Mädels  gut  ging.  Robyn  war  2990g  schwer  und  50cm  groß  und  Ronja  2780g auf  49cm,  waren  gleich  fit  und  durften  mit  zu  mir  🙂

Ist  deine/eure  Familienplanung  abgeschlossen  oder  hättet  ihr  gerne  mehr  Kinder, vielleicht  sogar  nochmal  Zwillinge  ?

Einen  Versuch  starten  wir  noch,  mit  der  Hoffnung,  dass  vielleicht  noch  ein  Junge  kommt. Aber  ein  Mädchen  ist  auch  gern  gesehen  😉  Hauptsache  es  wird  nur  eins  😉  !!

Last  but  not  least:  Inwieweit  hat  dich  diese  ja  doch  außergewöhnliche  Erfahrung  als Mensch  verändert,  würdest  du  etwas  anders  machen  oder  bereust  Dinge?

Ich  bereue  manchmal  meine  Inkonsequenz,  dass  es  mit  dem  Stillen  nicht  so  geklappt  hat wie  ich  mir  das  gewünscht  habe  und  die  Geburt  hätte  an  der  ein  oder  anderen  Stelle besser  sein  können.  Den  Rest  würde  ich  wieder  so  machen.  Denn  anders  könnt  ich  es  mir nicht  vorstellen  ……es  geht  nur  noch  mit  den  Chaos-Mädels. Verändert  hat  es  mich  in  der  Hinsicht,  dass  ich  in  gewissen  Dingen  gelassener  reagiere und  ich  bemerkt  habe  wie  sensibel  ich  auf  kleinste  Symptome  achte  die  auch  nur  das geringste  mit  Diabetes  zu  tun  haben  (da  mein  Bruder  und  meine  Schwiegermutter  beide den  Typ  1  Diabetes  haben).

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Copyright Vivienne Korytko

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Blogparade || Sabrina.

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Heute erzählt uns Sabrina ihre ganz persönliche Zwillingsgeschichte.

Hallo erstmal , vielleicht möchtest du uns zuerst etwas über dich erzählen. Wer bist du und woher kommst du ?

Mein Name ist Sabrina und ich werde bald 33 Jahre alt.
Ich lebe in Groß Zimmern, ein Ort in Hessen in der Nähe von Darmstadt

Bist du verheiratet ,in wilder Ehe oder alleinerziehend ?

Ich bin seit dem 23.09.2013 mit dem Papa der Zwillinge verheiratet .

Wie alt warst du,als du Mama von Zwillingen wurdest ?

Da war ich 30 Jahre jung :)..

Wie alt sind deine Zwillinge jetzt ?

Meine Mädchen werden am 26.04 2016 3 Jahre alt .

Würdest du ihre Beziehung als „anders“ beschreiben ? Intensiver als bei normalen Geschwistern?

Ich denke schon das die Beziehung / Bindung intensiver ist als zu normalen Geschwisterkindern .

Kommen Zwillinge oft bei euch vor,oder habt ihr etwas „nachgeholfen“ ?

Nachgeholfen haben wir nicht. Ich habe die Pille abgesetzt
Und wir hatten einfach Spaß. Im zweiten Zyklus habe ich dann positiv
getestet
Meine Oma, väterlicher Seite, hat Zwillinge (zweieiig) und meine
Uroma, mütterlicher Seite, hat ebenfalls Zwillinge (eineiig) .

Was war dein erster Gedanke als das doppelte Glück verkündet wurde ?

Ehrlich gesagt, Ich war total geschockt und habe erstmal geweint
Als ich die Neuigkeit verdaut hatte, habe ich mich einfach nur noch gefreut .

Wie hat deine Familie reagiert ?

Meine Familie fand es von Anfang an toll und hat mich unterstützt .

Hattest du eine schwere Schwangerschaft oder war es komplikationslos?

Meine Schwangerschaft verlief,  bis auf kleinere Beschwerden, recht gut
bis zur 28ssw. Da wurde dann ein Blasenriss festgestellt und ich musste
ins Krankenhaus. Dort hatte ich dann das volle Programm:
Lungenreifespritze, Tokolyse und unendlich viel Angst um die zwei.

In welcher Woche hast du entbunden und wie ?

Entbunden habe ich dann bei 33+1 nach endgültigem Blasensprung
per Notkaiserschnitt. Laura Leni kam mit 1470  Gramm
und Leonie Finja mit 1480 Gramm zur Welt. Nach
7 Wochen Neonatologie und Kinderstation durften Sie endlich
Nach Hause.

Ist deine/eure Familienplanung abgeschlossen oder hättet ihr gerne mehr Kinder,vielleicht sogar nochmal Zwillinge ?

Unsere Familienplanung ist komplett abgeschlossen .

Last but not least : Inwieweit hat dich diese ja doch außergewöhnliche Erfahrung als Mensch verändert,würdest du etwas anders machen oder bereust Dinge?

Es hat mich komplett verändert! Diese zwei kleinen Menschlein
Sind mein ganzer Lebensinhalt und ich bin Mama
aus vollem Herzen. Nichts möchte ich mehr missen .

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Copyright Sabrina Zeissler

Das ist doch mal ein tolles Abschlusswort! Danke Sabrina !

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Wochenende in Bildern 16./17.Januar

Dieses Wochenende hab ich nicht ganz soo viele Bilder machen können,weil es nicht soviel zu fotografieren gab .
Haben ein wenig mit dem Selfiestick gealbert, ich habe mich das erste Mal seit langem wieder geschminkt und meinen Blog etwas umgearbeitet.
Aber seht selbst, unsere Impressionen :

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Über Nacht landeten wir schon wieder im Winterwonderland,die Kinder wollten früh morgens schon „Litten fahrn“ gehen . Da Schnee ja nicht unbedingt mein bester Freund ist,scheuchte ich Oma und Tante mit den Mäusen ins Gestöber,die dieses tolle Bild mitbrachte.

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Mich hat es dann doch mal gepackt und ich habe sie in Partnerlook gesteckt. Die süßen Shirts hat unsere Freundin Kat genäht,ebenfalls Zwillingsmama. Wer mal bei ihr stöbern möchte,der klicke hier : Kat’s Needle and Thread.

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So langsam gehen des Mausmeedchens Haare als Frisur durch.
Leider verschwand mein Kunstwerk gleich danach unter ihrer Mütze.

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Samstag alberten wir den halben Nachmittag mit dem schärfsten Weihnachtsgeschenk herum : Dem Selfiestick !

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Ich liebe ja Make Up und alles was dazu gehört. So ein richtiges Mädchen halt.
Ich komme nur leider immer seltener dazu mich zu schminken :(.
Das Bild ist von Samstag.

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Wer seinen Schlitten liebt,der zieht!

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Auch die Hunde hatten einen Mordsspaß.

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Ich nutzte meine freie Zeit und schraubte an der Desktopversion vom Blog rum. Hier das Ergebnis.

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Vom Schnee total erledigt wurde dann nur noch ganz viel gekuschelt.

Man sieht,es war ruhig bei uns . Kein Umbau wie geplant, dafür Schnee und Ruhe.  Auch schön!
Mehr #wib wie immer bei Frau Mierau.

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Der Häkel-Wahn.

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Mich hat es ja jetzt auch gepackt,der Handarbeitsknall. Erst wollte ich ja, wie soviele Mamas im Moment,nähen.
Ich sah mich schon richtige Meisterwerke kreieren,bis ich mich einlas. Alleine der Preis einer halbwegs guten Nähmaschine!  Dann noch Schnittmuster,Stoffe etc. pp. Dann hätte ich zwar ein kleines Atelier,aber nix was man sonst so braucht.
Da kam es mir : Stricken!
Und nach 30 min Kampf :

Häkeln!

Seitdem häkele ich unermüdlich unter der Anleitung meiner Tante. Habe schon ellenlange Schnüre sowie ein Kopfkissen für des Mausmeedchens Plüschpuma Paula fabriziert.

…Und eine extra Kategorie auf dem Blog angelegt : Die Mama-Zeit.
Hier werdet ihr in regelmäßigen Abständen Häkel-Updates finden,die ein oder andere Buchempfehlung und was ich sonst noch gerne mache.

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Blogparade || Melanie

Heute lege ich Euch Melanies persönliche Zwillingsgeschichte ans Herz .
Viel Spaß beim lesen !

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Wer bist du und woher kommst du ?

Hallo, ich bin Melanie, 41 Jahre alt, bin in Ur-Bayern geboren, dann nach der Scheidung meiner Eltern mit nach Franken (angeblich auch Bayern..;-)) gezogen und letztendlich mit Anfang zwanzig nach München gezogen, um eine Liebe zu vergessen…dort habe ich dann aber DIE Liebe getroffen – meinen Mann. Neben meiner Arbeit, Haushalt und Kids lese ich gerne – komme aber leider viiiiiel zu selten dazu, mal in Ruhe einige Seiten zu lesen.

Bist du verheiratet, in wilder Ehe oder alleinerziehend ?

Ich bin seit bald 8 Jahren verheiratet – und haben daher nun auch endlich das verflixte siebte Jahr überstanden und somit kann es nur besser werden..;-) Zusammen sind wir allerdings schon seit knapp 17 Jahren und ich hoffe, es bleibt auch so…

Wie alt warst du, als du Mama von Zwillingen wurdest ?

Ich bin spät Mama geworden – mit 38…aber es ging leider nicht anders…

Wie alt sind deine Zwillinge jetzt ?

Meine Jungs sind im Dezember endlich 3 Jahre alt geworden! – ich liebe dieses Alter…

Würdest du ihre Beziehung als „anders“ beschreiben ? Intensiver als bei normalen Geschwistern?

Ich kann das schwer beurteilen…manchmal merkt man schon, dass da eine festeres Band ist und manchmal ist es eine ganz normale Hass-Liebe, wie unter ‚normalen‘ Geschwistern…liegt wahrscheinlich aber auch daran, dass sie zweieiig sind und wirklich komplett unterschiedlich – vom Aussehen und Charakter….

Kommen Zwillinge oft bei euch vor oder habt ihr etwas „nachgeholfen“ ?

Wir mussten leider nachhelfen – denn aufgrund einer vorangegangenen OP einige Jahre zuvor, war es sehr schwierig für mich ss zu werden…zwischen den Inseminationen bin ich aber dann doch auf natürlichem Weg ss geworden – nur leider wollte unser Würmchen nicht bei uns bleiben und ist in der 10. Woche wieder gegangen…das war ein herber Schlag für mich/uns…wir haben dann ein Jahr ‚pausiert‘ und haben uns dann für eine ICSI entschieden – diese hat gleich beim ersten Mal funktioniert..:-)

Was war dein erster Gedanke als das doppelte Glück verkündet wurde ?

Schock!…obwohl wir irgendwie damit rechnen mussten – da mir zwei Eizellen eingesetzt wurden, aber trotzdem glaubt man nicht daran, man ist ja dann schon ‚froh‘, wenn es überhaupt funktioniert und gleich zwei? Wir? Niemals…;-)…wir wurden eines besseren belehrt und ich habe die ersten drei Monate gebraucht, um mich mit dem Gedanken anzufreunden und zu freuen – ich hatte Angst, ob ich es mit zwei aufnehmen kann…mein Mann fand es von Anfang an toll…

Wie hat deine Familie reagiert ?

Die hat sich ohne Vorbehalte unbändig gefreut – auch dass es gleich zwei sind…meine Mama meinte: ‚siehste, euer Sternchen ist gegangen und hat euch noch ein Geschenk mitgegeben‘.

Hattest du viele Ängste oder warst du eher entspannt ?

Ich hatte zwischendurch immer mal wieder Angst – am Anfang, dass sie es nicht schaffen und ich sie wieder verliere und zwischendrin immer mal, ob sie nicht zu früh kommen. Ansonsten habe ich meine Kugel genossen..

Hattest du eine schwere Schwangerschaft oder war es komplikationslos?

Die SS war komplikationslos – nur zum Schluss war der Verdacht auf Schwangerschaftsvergiftung und ich musste zur Beobachtung für eine Woche ins KH – aber es war alles in Ordnung. Ich durfte wieder nach Hause und war dann allerdings knapp 1,5 Tage später wieder drin – Blasensprung und die Jungs wollten raus…;-)

In welcher Woche hast du entbunden und wie ?

Die Jungs kamen in der 35 +0 per Kaiserschnitt auf die Welt…

Ist deine/eure Familienplanung abgeschlossen oder hättet ihr gerne mehr Kinder, vielleicht sogar nochmal Zwillinge ?

Unsere Familienplanung ist komplett abgeschlossen – wir hatten ja ursprünglich nur eins bestellt und eins ‚for free‘ dazubekommen – das reicht..ausserdem habe ich immer gesagt, mit 40 ist Schluss..und es ist auch in Ordnung so.

Inwieweit hat dich diese ja doch außergewöhnliche Erfahrung als Mensch verändert, würdest du etwas anders machen oder bereust du Dinge?

Ich bin an dieser Herausforderung gewachsen – ich habe gemerkt, was ich alles gleichzeitig schaffen kann und dass alles eine Frage der Organisation ist – allerdings habe ich auch sehr viel Nerven gelassen und bin dadurch –leider- ungeduldiger mit mir und allen anderen geworden. Im ersten Jahr der Zwillinge habe ich oft gesagt, dass –wenn ich das alles vorher gewusst hätte- ich mich niemals auf eine künstliche Befruchtung eingelassen hätte…Ich hatte ein Schreikind und ein Kotzkind – das erste Jahr war für mich nicht wirklich schön und freudig – ich habe viele Tränen vergossen…Jetzt mit 3 Jahren finde ich es toll zwei zu haben – sie sind quirlig, lachen viel, erzählen mir so viel tolle Sachen und diskutieren mit mir, zeigen mir die Welt wie sie sehen – es ist schön…klar, es ist auch ziemlich anstrengend mit ihren Wut- und Trotzphasen zurecht zu kommen oder wenn sie wieder irgendwelchen Schabernack aushecken oder einfach mal ‚abhauen‘, wenn wir unterwegs sind…aber langsam ist man ja geschult..;-)
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Wochenende in Bildern 9./10.Januar

Dieses Wochenende stand ganz im Zeichen des Schnees. Ich persönlich muss weder Schnee noch Eis haben,aber für die Kinder war es natürlich großartig.

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Samstag ging es zum ersten Mal Schlitten fahren . Meine Tante kam samt Schlitten und wurde nicht müde,die Kinder immer und immer wieder den kleinen Hügel bei uns hoch zu ziehen . Und ich habe mal wieder festgestellt,dass es nichts Schöneres als Freudenschreie von Kindern gibt !

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Zum Abendessen habe ich uns dann gefüllte Fladenbrote gemacht. Hier mit Pastirma (arabischer Rinderschinken),Tomate/Gurke,Mozzarella und etwas Dressing. War sehr lecker und wird auf Familienwunsch morgen wiederholt. Diesmal mit selbstgemachtem Aufstrich dazu.

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Besonders gefreut habe ich mich über ein verspätetes Weihnachtsgeschenk meiner Mutter.
Ich hatte das Buch leider beim Umzug verloren,dabei war es eines meiner Favoriten. Die Autorin wurde als kleines Mädchen in die Sklaverei verkauft,landete in London und konnte sich dort nach 10 Jahren befreien.
Sehr bewegend und nur zu empfehlen .

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Ein Zwischenstand der Mausmeedchen’schen Haarpracht. Endlich kann ich mich etwas daran austoben und die Clips lässt sie sogar drin !

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Samstag wurde ich von meiner Tante in die Kunst des Häkelns eingeführt.
Auf Befehl übe ich jetzt engmaschige Maschen und darf dann nächstes Wochenende in die Masche häkeln,oder so ähnlich.
Jedenfalls habe ich schon gut 2 Meter Band gehäkelt,die vom Mausmeedchen schon beansprucht wurden . Halsband und Leine für Paula,den riesigen Plüschpuma.

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Heute habe ich dann angefangen mich auf meine Ernährungsumstellung vorzubereiten . Der Drink ist nicht ganz mein Fall,da wurde mir aber schon eine Alternative empfohlen . Das Müsli dagegen ist klasse,schon relativ wenig macht sehr satt.

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Sonntagsbäckerei musste natürlich trotzdem sein. Heute habe ich Waffeln mit unserem tollen maritimen blauen Waffeleisen gezaubert . Habe das Ding seit Sommer und kam jetzt erst dazu .
Viel ist nicht mehr übrig ,also wird es morgen nochmal angeschmissen.
Nervennahrung für unseren Großputz und Umdekorieren. Die Bilder dazu gibt es dann nächste Woche !

Und wer noch andere tolle Wochenenden anschauen oder selber mitmachen will,der gehe jetzt zu Frau Mierau.

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BLOGPARADE || Karolin.

Heute beginnt meine erste eigene Blogparade,ich freue mich wie Bolle !

Den Anfang macht Karolin,die sich meinem Fragefeuer ausgesetzt hat.

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Hallo erstmal , vielleicht möchtest du uns zuerst etwas über dich erzählen. Wer bist du und woher kommst du ?

Ich bin Karolin Ziegler, Mama von sog. Pseudodrillingen (3 Kinder innerhalb von weniger als 2 Jahren geboren). Ich bin Rektorin einer Grundschule und somit beruflich sehr stark und verantwortungsvoll eingebunden. Da ich in meinem Beruf wahrlich aufblühe, ist es täglich eine Freude und Passion für mich, meinen Beruf ausüben zu können. In meiner Freizeit singe ich leidenschaftlich gerne als Altistin, ich stricke und häkle, liebe das Schreiben (habe ein Buch über das Leben mit Zwillingen veröffentlicht: „Bellende Socken und muhende Unterhosen. Vom (Über-) Leben als Familie mit Tochter und Zwillingsjungen auf tiefstem Lande“) und das Dekorieren.



Bist du verheiratet ,in wilder Ehe oder alleinerziehend ?

Ich bin seit 12 Jahren mit Joe verheiratet.

Wie alt warst du,als du Mama von Zwillingen wurdest ?

Als meine Zwillinge das Licht der Welt erblickten war ich 32 Jahre alt.


Wie alt sind deine Zwillinge jetzt ?

Ben und Eli sind mittlerweile schon 7 Jahre alt…die Zeit vergeht…

Würdest du ihre Beziehung als „anders“ beschreiben ? Intensiver als bei normalen Geschwistern?

Die Beziehung der Zwillinge ist eine ganz besondere. Der eine spürt, sobald es dem anderen nicht gut geht. Dies zeugt sich so, dass einer der beiden total unruhig wird, ohne das konkret erklären zu können. Haben wir mit einem der beiden einen Termin, merkt man, beide sind einfach nicht komplett. Sie brauchen sich, verstehen sich blind, so dass ein Blick zwischen den beiden genügt, und sie wissen, was gemeint ist, was nun zu tun ist. In der Kleinkindzeit hatten die beiden eine zusätzliche  eigene Sprache, die nur sie verstanden. Ihre große Schwester oder wir haben nichts davon verstanden.

Kommen Zwillinge oft bei euch vor,oder habt ihr etwas „nachgeholfen“ ?

In meiner Verwandtschaft gibt es mehrfach Zwillinge, sowohl mütterlicher- als auch väterlicherseits.

Was war dein erster Gedanke als das doppelte Glück verkündet wurde ?

Wir waren beim Arzt zum ersten Ultraschalltermin. Der Arzt bestätigte schnell meine Schwangerschaft. Doch es war ich, die das zweite Herzchen entdeckte. Auf meine Nachfrage hin, untersuchte der Arzt genauer und bestätigte meine Vermutung: Herzlichen Glückwunsch, es sind zwei! Ich war im ersten Moment sprachlos, doch ich freute mich unheimlich!

Wie hat deine Familie reagiert ?

Sie fanden es großartig!

Hattest du viele Ängste oder warst du eher entspannt ?

Ich hatte schon so manche Ängste und Bedenken, v.a. weil unsere erste Tochter gerade mal ein Jahr alt war. Wie wird alles klappen aus organisatorischer Sicht? Wie ist das Leben mit drei so kleinen Kindern? Werde ich all den Herausforderungen gerecht werden können? Dazu muss man wissen, dass ich absolut perfektionistisch veranlagt bin und das war zu dem Zeitpunkt nicht wirklich förderlich 😉
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Hattest du eine schwere Schwangerschaft oder war es komplikationslos?

Meine Schwangerschaft unterschied sich total von der ersten. Die erste war völlig unkompliziert, mir ging es super. Auch bei den Zwillingen ging es mir zunächst gut, Übelkeit hatte ich niemals. In der 24. Schwangerschaftswoche stand ich unmittelbar vor de Geburt: Wehen, geöffneter Muttermund…!! Ich musste sofort ins Krankenhaus, bekam Wehenhemmer und musste dort wochenlang liegen. Bis zur 35. Schwangerschaftswoche haben wir so durchhalten können! Darauf bin ich richtig stolz! Was schwer war in dieser Zeit, war dass ich für meine Tochter nicht wirklich da sein konnte. Das belastete mich sehr.

In welcher Woche hast du entbunden und wie ?

Ich entband in der 35. Schwangerschaftswoche per Kaiserschnitt. Durch das lange Liegen (knapp ein Vierteljahr) hatte ich keine Kraft für eine Spontangeburt…

Last but not least : Inwieweit hat dich diese ja doch außergewöhnliche Erfahrung als Mensch verändert,würdest du etwas anders machen oder bereust Dinge?

Meine Zwillinge sind, wie meine Tochter auch, das größte und wertvollste Geschenk, das mir das Leben machen konnte. Wenngleich die ersten Jahre mit drei so kleinen Kinden unheimlich anstrengend und zehrend waren, möchte ich diese Zeit und Erfahrung nicht missen. Ich bin äußerst dankbar dafür. Als Tipp: Als Zwillingseltern darf man niemals den Humor verlieren, denn manchmal hilft nur eines: Über die Situation und über sich selber lachen zu können. 😂

Karolin bloggt auf http://www.dachbuben.com.

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